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FREITAG, 29. SEPTEMBER

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FREITAG, 29. SEPTEMBER 2017 SEITE 5 ANTRIEBSTECHNIKEN IM VERGLEICH Das tanken Sie morgen! Es gibt viele Arten, ein Auto anzutreiben. Sie sind mal mehr, mal weniger ökologisch. Und einige sind noch mitten in der Entwicklung. Ein Überblick über die Stärken und Schwächen von Verbrennern, Elektromotoren, Brückentechnologien und den Sprit der Zukunft. Von Jan Petermann BERLIN. Mit welchen Motoren werden unsere Autos in Zukunft fahren? Und wie lange braucht man Brückentechnologien auf dem Weg zu wirklich sauberer Mobilität? Eine Übersicht der Antriebsvarianten: Verbrenner I Der Dieselmotor Der vor allem in Deutschland populär gewordene Antrieb, 1892 von Rudolf Diesel zum Patent angemeldet, gilt als Jahrhundert-Erfindung. Er schuf eine Grundlage für den modernen Auto-, Schiffs- und Schienenverkehr. Der Diesel heißt auch Selbstzünder, weil sich der unter hohem Druck in den Zylinder eingespritzte Kraftstoff von allein entflammt. Viele solcher Motoren sind daher im Vergleich zu Benzinern mit ähnlicher Leistung effizienter. Und ihr Verbrauch ist tendenziell geringer. Deshalb stoßen Diesel oft geringere Mengen des Klimagases Kohlendioxid (CO 2 ) aus. Dafür sind die Emissionen von Luftschadstoffen wie Stickoxiden (NO X ) höher – ein Problem, das die Industrie durch moderne Katalysatoren-Technik eindämmen will. So verringert etwa die Beimischung des harnstoffhaltigen AdBlue den NO X -Anteil, es entstehen harmloser Stickstoff und Wasser. Verbrenner II Der Ottomotor Dies ist der klassische Benziner, der seinen Namen dem Co- Erfinder Nicolaus August Otto verdankt. Im Gegensatz zum Diesel benötigt er gesonderte Zündkerzen, durch die das zerstäubte Treibstoffgemisch zur Explosion gebracht wird. Bei vergleichbarer Stärke haben insbesondere ältere Benziner einen geringeren Wirkungsgrad als der selbstzündende Diesel – also ein ungünstigeres Verhältnis zwischen am Ende nutzbarer und zuvor eingesetzter Energie. Moderne Varianten sind aber deutlich effizienter. Der Trend zum „Downsizing“ brachte kleinere Hubräume in den Zylindern bei zugleich höherer Leistung. Die (Super-)Kraftstoffe sind wie beim Diesel Gemische aus mehreren Kohlenwasserstoffen, die aus Erdöl durch Verarbeitung gewonnen werden. Ihre Zusammensetzung ist jedoch anders. Benziner-Typen, in denen die Verbrennung nicht so effizient läuft, haben tendenziell einen höheren CO 2 -Ausstoß. Verbrenner III Der Gasmotor Das Funktionsprinzip ist dasjenige der übrigen Verbrennungsmotoren, nur dass hier Luft und Erdgas – anstelle von Luft und flüssigem Sprit – im Zylinder gezündet werden. Die Gase reagieren dabei oft „sauberer“ und effizienter, sodass viele Gasmotoren eine gute Umweltbilanz aufweisen. Einige Fahrzeuge laufen auch mit Autogas (LPG), manche können wahlweise mit Gas oder mit herkömmlichem Sprit fahren. Der Elektromotor Der Brennstoffzellen-Motor hinterlässt nur Wasserdampf und ist damit besonders umweltfreundlich. Er braucht keine flüssigen oder gasförmigen Treibstoffe, sondern erzeugt seine Antriebskraft aus einer mitgeführten Batterie. Die muss regelmäßig neu aufgeladen werden. Elektrische Energie wird hier also direkt in Bewegungsenergie umgewandelt. Das Problem: Günstigere Batterien bringen heute noch keine großen Reichweiten. Und generell sind E-Autos bisher relativ teuer. Manche Hersteller wollen nun auch Modelle unterhalb der Oberklasse anbieten, die schon einige hundert Kilometer schaffen. Während es in Großstädten dichte Ladenetze gibt, ist die Abdeckung auf dem Land noch dünn. Beim Elektromotor entstehen keine Emissionen, weil er keine Treibstoffe verbrennt. In der Ökobilanz ist aber zu beachten, dass auch die Art der Erzeugung des eingespeisten Stroms (erneuerbare oder fossile Quellen) sowie die Rohstoffe für Batterie und Motor (etwa Seltene Erden) berücksichtigt werden müssen. Der Hybridmotor Er kombiniert einen E-Antrieb, der meist im unteren Leistungsbereich läuft, mit einem Verbrenner, der sich zuschaltet. Es gibt auch hier mehrere Formen. Manche Hybride gewinnen den Strom für den Elektromotor während des Fahrens – etwa durch die Nutzung der Energie, die beim Bremsen entsteht (Rekuperation). Gebräuchlicher ist inzwischen der Plug-in-Hybrid, dessen Batterie wie bei einem reinen E-Fahrzeug per Stecker aufgeladen wird. Der Brennstoffzellen- Motor Er ist eine besonders einfache und zugleich umweltfreundliche Antriebsart. Grundprinzip ist meist die Verbrennung von Wasserstoff (H 2 ) mit Sauerstoff (O 2 ) zu Wasser – also das, was der Chemielehrer „Knallgas-Reaktion“ nennt. Im Brennstoffzellen- Auto läuft dies aber kontrolliert ab. Die erzeugte Energie treibt einen Elektromotor an. Der Vorteil: Außer Wasserdampf, der ein natürliches Treibhausgas ist, kommt nichts aus dem Auspuff. Nachteile: Die Technik ist bisher recht teuer. Und wie beim E-Auto muss man sich die gesamte Energiebilanz ansehen. Reinen Wasserstoff gibt es auf der Erde wenig, man muss ihn erst – oft FOTO: © MALP - FOTOLIA.COM durch starke Energiezufuhr von außen – aus Verbindungen lösen. Dabei kann dann CO 2 entstehen. Es gibt jedoch auch Brennstoffzellen-Fahrzeuge, die mit dem einfachen Alkohol Methanol fahren. Ein Problem ist das noch dünne Tankstellen-Netz. Die fernere Zukunft Das Solarauto Fahrzeuge, die ihren Elektromotor direkt aus mit Solarzellen eingefangener Sonnenenergie speisen, sind bislang meist Prototypen oder der Forschung vorbehalten. Einige Experten glauben, dass der Solarantrieb für spezielle Anwendungen durchaus ein Konzept der Zukunft sein könnte – auch bei Schiffen und Flugzeugen. NEWS VON DER INTERNATIONALEN AUTOMOBIL-AUSSTELLUNG 1. Mehr Parken im Wohnzimmer 2. Knallgas E-Auto für den Dschungel 3. Chinese Luxus im SUV 4. vor Strom 5. in Europa 6. Ferrari wird 70 Jahre alt Das Auto wird nach Überzeugung von Designern immer mehr zum Wohnraum auf Rädern. Diesen Faden hat Renault mit der Studie Symbioz weitergesponnen – und das Fahrzeug sogar zum Teil des Hauses gemacht. Statt in einer Garage parkt die 4,70 Meter lange Elektrolimousine mitten im Wohnzimmer des parallel zum Auto entworfenen Musterhauses und wird mit geöffneten Portaltüren zum Teil der Inneneinrichtung – die vier Sessel in der Lounge aus Filz, Marmor und Holz lassen sich wie eine Sitzgruppe auch vis-à-vis anordnen. Ein Elektroauto speziell für Afrika? Wie das aussehen könnte, zeigen Wissenschaftler der Technischen Universität München mit dem aCar. Dafür beschränken sie sich auf die Grundbedürfnisse und zeigen einen offenen Pritschenwagen mit 1000 Kilo Nutzlast oder Platz für bis zu acht Personen, der sich mit Allradantrieb auch über schlechte Dschungelpisten kämpfen können soll. Doch sehr simpel konstruiert und schnell montiert, soll das aCar später nur etwa 10 000 Euro kosten. Derzeit suchen die Wissenschaftler noch Investoren. BMW will künftig noch mehr davon profitieren, dass die Luxusklasse boomt. Dafür wird zum Beispiel die SUV-Palette mit einem neuen Flaggschiff aufgestockt. So will BMW 2018 den neuen X7 vorstellen. Beim sehr kantig gezeichneten Design macht sich an der Front ein mächtiger Kühlergrill im Nierendesign breit. So raumgreifend sich das 2,23 Meter breite Auto von außen zeigt – auch innen soll es Platz bieten. Sechs Personen in drei Reihen können an Bord gehen. Die Deutschen interessieren sich einer Umfrage zufolge eher für mit Wasserstoff betriebene Autos als für herkömmliche Elektroautos. Bei gleichen Kosten und gleicher Ausstattung würden sich nur sieben Prozent ein rein batteriebetriebenes E-Auto zulegen, wie das Meinungsforschungsinstitut YouGov ermittelt hat. Jeder Zehnte vertraut bereits einer Technologie, die gerade auf den Markt kommt: mit Wasserstoff betriebene E-Autos. Den größten Zuspruch (28 Prozent) erhalten Hybridantriebe, die mit Benzin und Strom funktionieren. Der Nächste, bitte: Nach Brilliance, Landwind und zuletzt Borgward nimmt ein weiterer chinesischer Hersteller Kurs auf Europa. Chery zeigt den Geländewagen Exeed und plant den Markstart für das Ende des Jahrzehnts. Etwa so groß wie ein VW Touareg oder ein Kia Sorento, nimmt der Exeed vor allem Importmodelle aus Japan und Korea sowie die VW-Marken Skoda und Seat ins Visier. Dabei setzt Chery vor allem auf Konnektivität und baut digitale Instrumente sowie einen großen Touchscreen ein. Ferrari feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Firmenjubiläum. Geschenk an sich selbst und alle Fans ist ein neues Modell. Das Cabrio Portofino zeigt sich als Nachfolger des California T. Neu konstruiert ist das Chassis, wodurch der 2+2-Sitzer leichter als der Vorgänger und verwindungssteifer sein soll. Auch der Portofino besitzt ein versenkbares Hardtop. Der V8-Motor leistet nun 441 kW/600 PS, 40 PS mehr als bislang. Der Portofino schafft über 320 km/h. Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 soll 3,5 Sekunden dauern.

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