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Lehrstellenkurier_2020_01_31

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Seite 6 Lehrstellen

Seite 6 Lehrstellen Kurier Freitag, 31. Januar 2020 Berufsstart: Hier gibt es Unterstützung bei der Ausbildungssuche Zahlreiche Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt – obwohl gleichzeitig viele Jugendliche keine geeignete Stelle für eine Lehre finden. Immerhin: Für sie gibt es verschiedene Hilfsangebote – die sie allerdings auch kennen und nutzen müssen. Wer eine Ausbildung machen will, aber nur Absagen auf seine Bewerbungen erhält, der kann sich an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit wenden. Foto: Carsten Rehder Von Amelie Breitenhuber Nürnberg. Die Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle bereitet manchen Jugendlichen Probleme. Aber es gibt verschiedene Unterstützungsangebote, die dann weiterhelfen. Wer schon in der Schule Schwierigkeiten hat oder nicht sicher ist, ob er den Abschluss schaffen kann, kann sich in einem ersten Schritt an seine Lehrkräfte wenden. Das raten Experten der Bundesarbeitsagentur. Schüler, die einen Hauptoder Förderschulabschluss anstreben, haben nämlich die Möglichkeit, sich von einem Berufseinstiegsbegleiter beim Übergang in das Arbeitsleben unterstützen zu lassen. Ob es diese Möglichkeit an der entsprechenden Bildungseinrichtung gibt, erfahren Schüler am schnellsten bei ihrem Lehrer. Bei der Berufseinstiegsbegleitung bekommen Schüler Hilfe beim Erreichen des Schulabschlusses, bei persönlichen Problemen und bei der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle. Der Begleiter berät Schüler bei der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen und ist auch in den ersten sechs Monaten der Ausbildung weiterhin Ansprechpartner. Berufsberater helfen bei Suche nach Alternativen Wer immer wieder Absagen auf Bewerbungen erhält, kann sich an die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit wenden. Schüler können persönlich, online oder telefonisch einen Termin vereinbaren. Die Berufsberater gehen dann mit den Jugendlichen Bewerbungsunterlagen durch und zeigen ihnen, was sie noch besser machen können. Vielleicht findet sich auch eine Alternative zum Traumberuf, die besser zu den individuellen Stärken passt. Wer keinen Ausbildungsplatz findet, der kann eine Art längeres Praktikum machen, das sich Einstiegsqualifizierung nennt. Es biete sich vor allem für Jugendliche an, die schon eine genaue Vorstellung davon haben, was sie machen möchten, aber nicht alle Voraussetzungen erfüllen, heißt es bei der Arbeitsmagazin. Das Praktikum bieten viele Betriebe an, es wird über die Bundesagentur für Arbeit vermittelt und dauert sechs bis zwölf Monate. Daneben haben die Länder verschiedene schulische Überbrückungsmöglichkeiten im Angebot. So gibt es zum Beispiel in einigen Bundesländern das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), um Schüler fit für das Berufsleben zu machen. Jugendliche erhalten weiter Unterricht, können ihren Abschluss verbessern oder sogar nachholen. In Übungen und Praktika lernen die Schüler verschiedene Berufsfelder kennen. Eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten gibt es im Internet. planet-beruf.de. Anzeige Schicke Titel sollen Interesse für Industrie-Jobs wecken Von Gudrun Janicke Der Fachkräftebedarf nimmt zu. Junge Menschen müssen begeistert werden, damit rechtzeitig die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt werden. Dafür sollen auch neue Abschlusstitel in der Berufsbildung sorgen. Volltreffer! Wir gehören zu den Besten in Deutschland! Das sagt die Frankfurter Allgemeine Zeitung -dort belegten wir den 2. Platz unter den besten Kliniken in ganz Deutschland mit mehr als 800 Betten. Das spornt uns an. Für die Zukunft suchen wir deshalb engagierte Auszubildende, die mit uns gemeinsam daran arbeiten, noch besser zu werden. Als größtes Krankenhaus der Region mit Standorten in Neubrandenburg, Altentreptow, Malchin und Neustrelitz bieten wir dir ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten während der Ausbildung, eine gute Ausbildungsvergütung und tolle Entwicklungschancen nach deinem Abschluss. Wir bilden aus! • Pflegefachmann/-fachfrau, Vertiefung Pädiatrie oder stationäre Akutpflege möglich (neu seit 2020; vorher Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) • Kranken- und Altenpflegehelfer*in • Operationstechnische*r Assistent*in • Anästhesietechnische*r Assistent*in Neugierig geworden? Wir freuen uns auf deine Bewerbung. Diakonie Klinikum Dietrich Bonhoeffer GmbH Hauptbereich Personal- und Sozialwesen Postfach 40 01 35, 17022 Neubrandenburg Mail: pw@dbknb.de online über unser Bewerberportal: https://bewerber.dbknb.de • Hebamme/Entbindungspfleger • Physiotherapeut*in • Medizinisch-technische*r Assistent*in für Funktionsdiagnostik • Pharmazeutisch-kaufmännische*r Angestellte*r • Kauffrau/-mann für Büromanagement • Fachinformatiker*in im IT-Zentrum (Systemintegration) Gern bieten wir ein Schnupperpraktikum an. Teltow. Die Bundesagentur für Arbeit will mehr junge Menschen in Brandenburg für Industrieberufe begeistern. In den kommenden zehn Jahren würden rund 200 000 Beschäftigte altersbedingt aus dem Arbeitsleben ausscheiden, sagte Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion der Arbeitsagentur. Berufe in der Industrie seien stärker mit Digitalisierung verbunden und anspruchsvoll. 2018 habe die Zahl der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen wie im Vorjahr bei knapp 13800 Stellen gelegen. Betriebliche Ausbildung müsse attraktiv sein, damit die duale Ausbildung auch in Zukunft ein vielversprechender Berufsweg für junge Menschen sei, hieß es. Neue Titel wie die Abschlüsse als Bachelor Professional und Master Professional sollen die berufliche Bildung attraktiver machen. Duale Ausbildung sei für die Unternehmen weiterhin die beste Versicherung gegen den Fachkräftemangel, sagte Alexander Schirp, Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg. Viele Unternehmen würden Joost Wartena hat sich für Mikrotechnologie am Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) entschieden. Foto: Patrick Pleul gerne noch mehr junge Menschen ausbilden, doch oft bleibe die Suche vergeblich. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze habe sich seit 2010 fast verdreifacht. Das sei besorgniserregend, sagte er. Er appellierte an die Landesregierung, für die Ausstattung der Berufsschulen mit ausreichend qualifizierten Lehrkräften und die zeitgemäße digitale Ausstattung zu sorgen. Das Land müsse jetzt entscheidend die Rahmenbedingungen verbessern, sagte Christian Hoßbach, Vorsitzender der DGB Berlin-Brandenburg. Es müsse zudem mehr Wohnheimplätze geben angesichts der oft weiten Entfernungen zwischen dem Wohnort und dem Ausbildungsort der Jugendlichen, erklärte er. NBS NBN SZS AZ AZD HZ PAZ MZ DZ MST MSM PZ TZ

Freitag, 31. Januar 2020 Lehrstellen Kurier Seite 7 Wie Unternehmen um Azubis werben wollen Von Birgitta von Gyldenfeldt Zuschuss zum Bahnticket, Teilzeitausbildung oder mehr Urlaubstage. Unternehmen werben vermehrt mit Zusatzangeboten um Azubis. Einige gehen ins Ausland, um Lehrlinge zu finden, andere setzen auf ihre regionale Verwurzelung. Nadina Andersen (l.), Auszubildende zur Industriekauffrau, und Tim Detelfsen, Auszubildender zur Fachkraft für Lagerlogistik, arbeiten bei der Flensburger Brauerei. Foto: Frank Molter Flensburg/Kiel. Die Zahl der Jugendlichen, die eine Ausbildung machen wollen, sinkt – mit Folgen für die Betriebe. Grundsätzlich sei es für die Unternehmen in den vergangenen Jahren schwieriger geworden, geeignete Auszubildende zu finden, sagte der Bildungsexperte bei der IHK Schleswig-Holstein, Thore Hansen. Um ihre Ausbildungsstellen dennoch besetzen zu können, stellten die Unternehmen derzeit vermehrt Jugendliche mit schwächeren schulischen Leistungen ein. „Acht von zehn Betrieben geben Lernschwächeren eine Ausbildungschance, und sorgen mit eigenen Nachhilfeanstrengungen dafür, diese Jugendlichen zum Berufsabschluss zu führen“, sagte Hansen. Klar sei: Um dem Ausbildungsmangel zu begegnen, müssten ungehobene Potenziale genutzt werden. Die Unternehmer können nach Angaben Hansens beispielsweise die Ausbildung in Teilzeit anbieten. Das ist seit 1. Januar 2020 mit dem überarbeiteten Berufsbildungsgesetz für jeden möglich. Außerdem lockten viele Unternehmen mit Zuschüssen für die öffentlichen Verkehrsmittel, mehr Urlaubstagen oder betrieblichen Angeboten wie Betriebssport. „Wir merken, dass sie aktiv Werbung machen für ihr Unternehmen und für die duale Ausbildung in ihrer Region“, sagte Hansen. Die Flensburger Brauerei ist eigenen Angaben zufolge in der komfortablen Situation, ihre Ausbildungsstellen jedes Jahr besetzen zu können, mal mehr, mal weniger einfach. Es komme immer auch auf den Ausbildungsberuf an, sagte Personalleiterin Lena Heikebrügge. So seien die Ausbildungen zu Industriekaufleuten und vor allem zum Brauer und Mälzer sehr stark nachgefragt. Für die Ausbildungsberufe zur Fachkraft für Lagerlogistik oder auch zum Maschinen- und Anlagenführer sei es hingegen sehr viel schwieriger, Auszubildende zu finden. „Wir haben es bisher immer geschafft, unsere Plätze zu besetzen, aber es ist schwer“, sagt Heikebrügge. Und generell gilt auch für die Brauerei: „Wir merken wie alle anderen Betriebe in Norddeutschland auch, dass die Bewerbungen weniger werden.“ Die Zahl der Jugendlichen, die zum Beispiel in Schleswig-Holstein 2019 eine Ausbildung anfangen wollten, lag unter der Zahl der freien Ausbildungsplätze. In bestimmten Berufsgruppen bleiben prozentual mehr Stellen unbesetzt. Hierzu gehört die Hotellerie und Gastronomie, aber auch Versicherungs- und Finanzdienstleistungen, wie Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zeigen. Suche immer öfter über Soziale Medien Unternehmen setzen bei der Azubi-Suche nach Angaben des IHK-Experten Hansen daher auch auf neue Zielgruppen wie Studienabbrecher, die in der Ausbildung eine immer größere Rolle spielen. Zudem entdeckten immer mehr Betriebe die Social-Media-Kanäle, um auf Bewerbersuche zu gehen. „Allerdings sind es derzeit noch vermehrt große Unternehmen, die Youtube-Videos oder Social-Media-Inhalte systematisch einbinden.“ Auch die Flensburger Brauerei hat einen Werbefilm zur Azubi-Suche gedreht, der auf der Firmenhomepage, aber auch bei Youtube zu finden ist. Dieses Jahr wurde er erstmals für den Rekrutingprozess genutzt. „Und es beziehen sich tatsächlich viele Bewerber in ihrem Anschreiben auf dieses Video“, sagte Heikebrügge. Ziel des Videos sei, zu informieren, was die Brauerei macht, in welchen Berufen sie ausbildet und auch was an Zusatzleistungen geboten wird. Man müsse sich als Arbeitgeber bewerben bei dem Bewerber, „und da müssen wir natürlich publik machen, was wir zu bieten haben und was uns von anderen unterscheidet“. Urlaub und Gehalt müssen stimmen Es gebe sogenannte Hygienefaktoren wie Urlaub, Betriebssport, Work-Life-Balance, Gehalt und so weiter, sagte Brauerei-Geschäftsführer Andreas Tembrockhaus. „Die müssen stimmen, sind aber, glaube ich, nicht das Ausschlaggebende.“ Der echte Treiber, zur Brauerei zu gehen, habe was mit den Menschen zu tun, mit dem Familienunternehmen. „Das ist Heimat und bietet Sicherheit.“ Die Bekanntheit der Marke „Flens“ in der Region und die Identifikation mit derselben helfe bei der Suche nach Auszubildenden und Arbeitnehmern. „Das ist tatsächlich ein ganz, ganz großer Treiber“, sagte Heikebrügge. „Die Identifikation. Flensburger gehört zu Flensburg und hat einen guten Ruf. Sowohl vom Produkt her als auch als Arbeitgeber.“ Aktiv um Azubis wirbt die Brauerei derzeit auch hauptsächlich in der Region. Doch gerade bei Mangelberufen braucht die Wirtschaft mehr Einwanderung, wie IHK-Experte Hansen sagte. Sowohl aus der Europäischen Union als auch aus Drittstaaten. „Für die Ausbildung gilt das gleichermaßen.“ Dass dies funktionieren kann, hat aktuell die „Ameos Pflege Holstein“ bewiesen, die für ihr Projekt „Grenzenloses Personalrecruiting – Pflege-Azubis aus Marokko“ mit dem Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis 2019 ausgezeichnet worden ist. Der Kontakt in da nordafrikanische Land wurde über den langjährigen Pflegedienst- und hauptamtlichen Praxisanleiter, der selbst in Marokko geboren ist, hergestellt. Mit Erfolg: Seit September sind neun junge Marokkaner in Ausbildung. Weitere sollen folgen. Anzeige Katastrophen- Winter 78/79 Als der Nordosten im Schnee versank Ausbildung im DRK-Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz Die sichere Perspektive Wir bieten ab 01.09.2020 Ausbildungsplätze zur /zum Pflegefachfrau /Pflegefachmann (m/w/d) Kranken- und Altenpflegehelfer (m/w/d) Operationstechnischen Assistenten (m/w/d) Sie möchten... ... eine fundierte Ausbildung ineinem verantwortungsvollen und sinngebenden Beruf? ... vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten inunterschiedlichen Berufsfeldern? ... eine langfristige Perspektive mit garantierter Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung? Sie haben... ... Freude amUmgang mit Menschen? ... bereits ein Praktikum im Gesundheitsbereich absolviert oder wollen dies tun? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung: DRK-Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz gGmbH, Personalmanagement, Penzliner Straße 56, 17235 Neustrelitz oder per Email an: bewerbungen@drkmst.de Nähere Informationen zuden oben genannten Ausbildungsangeboten finden Sie auf unserer Homepage unter: www.drk-kh-mv.de. Gerne können Sie auch die Möglichkeit der Kurzbewerbung direkt auf unserer Homepage nutzen. 2,95 € Hier erhältlich: in den Servicepunkten Neubrandenburg: Friedrich-Engels-Ring 29 und Turmstraße 13 oder bestellen Sie zzgl. Versandkosten unter www.nordkurier.de/ katastrophenwinter oder per Telefon: 0800 1513030 (Anruf kostenfrei) Wir suchen Dich! Auszubildende (m/w/d) Unsere fünf Ausbildungsberufe: •Verfahrensmechaniker (m/w/d) für Kunststoff- und Kautschuktechnik •Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d) •Mechatroniker (m/w/d) •Industriekaufmann/-frau (m/w/d) •Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d) Was wir bieten: •Attraktive Vergütung •Fahrtkostenerstattung •Büchergeld für Fachliteratur •Abwechslungsreiche und spannende Ausbildung •Interne und externe Trainings/Schulungen Haben wir Dich neugierig gemacht? Diese und weitere Positionen findest du unter www.nordex-online.com NBS NBN SZS AZ AZD HZ PAZ MZ DZ MST MSM PZ TZ

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