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Lehrstellenkurier_2020_01_31

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Seite 12 Lehrstellen

Seite 12 Lehrstellen Kurier Freitag, 31. Januar 2020 Was ziehe ich bloß an? Der erste Tag als Auszubildender im Unternehmen ist ein Schaulaufen für die neuen Kollegen. Wie ist der so? Was trägt er da? Hinweise von Modeberater Andreas Rose. Wie finde ich das richtige Outfit für den ersten Tag? Grundsätzlich rät Andreas Rose für Tag eins und die erste Folgezeit: „So schlicht und so unbunt wie möglich anziehen.“ Was, wenn das nicht meinem persönlichen Stil entspricht? „Ich bin ein Eindringling in einem fremden Revier“, beschreibt Rose das Bild, das die neuen Kollegen von dem Azubi haben könnten. Es sei daher besser, sich erst mal schlicht und zurückhaltend zu kleiden – als Zeichen, sich gut integrieren zu wollen. Rose rät zum Beispiel zu den Farben Grau, Blau und Braun. Aber nicht zu Schwarz. „Schwarz ist für mich ein Zeichen von Macht und Dominanz“, erklärt der Modeberater. Für Auszubildende passe das natürlich nicht. Wenn die Kollegen sich auffälliger kleiden: Kann ich mich nach den ersten Tagen anpassen? Es kommt auf die Branche an. In kreativen Berufen ist sicher vieles eher möglich. In der Kosmetik- und Modebranche kann es sogar sein, dass das Unternehmen einen Dresscode oder gar die Garderobe vorgibt, da man als Verkäufer ja die Linie auch präsentiert. Ansonsten gibt es für Rose klare Grenzen: „Hintern, Hüften und Busen nicht betonen.“ Röcke sollten um Handbreite über das Knie reichen, die Schultern immer bedeckt sein. An den Füßen trägt die Frau Pumps und Ballerinas. „Ob ich mich letztlich an die Kollegen anpasse, hängt auch von meiner Persönlichkeit ab: Vielleicht bleibe ich vor allem am Anfang gerne ein wenig reservierter“, sagt Rose. Wie schminke ich mich richtig? Auch wenn ein gepflegter Eindruck Professionalität ausstrahlt, rät Rose davon ab, sich stark zu schminken. „Besser natürliche Töne wählen, etwa für die Lider der Nude-Look“, erklärt der Stilberater. „Beim Lippenstift auf Glanz verzichten.“ Er rät, eher die Augen als die Lippen zu betonen. Letzteres signalisiere eine gewisse Erotik. Wie sieht es mit den Fingernägeln aus? Aus Sicherheits- oder Hygienegründen kann der Arbeitgeber vorschreiben, dass die Fingernägel kurz geschnitten werden müssen. Das betrifft etwa Mitarbeiter, die viel Gästekontakt haben. Rose rät grundsätzlich allen Mädchen und Frauen zu kurzen Nägeln – ohne auffälligen Nagellack und Steinchen. „Mir signalisieren solche Nägel immer, die will nicht arbeiten.“ Und etwa Kunden möchten sich ungern von Kosmetikern mit langen Nägeln behandeln lassen. Eine bestimmte Frisur darf der Arbeitgeber nicht vorschreiben. Er kann aber ebenfalls aus Hygienegründen anordnen, dass die Haare im Zopf getragen werden müssen. Wie komme ich Kunden gegenüber gut an? Ein gutes Outfit kann zum Erfolg im Umgang mit Kunden verhelfen. So rät Rose, lieber einen perfekten Hosenanzug zu tragen, dazu ein paar wenige, gut platzierte Accessoires. „Und grundsätzlich lieber auf Wertigkeit setzen. Das steht für mich auch für fachliche Kompetenz.“ Allerdings haben Auszubildende oft kein großes Budget für die Garderobe. Hier rät Rose, auf Baukastensysteme zu setzen. Für Frauen gibt es etwa zu Hosenanzügen den passenden Rock. Der Blazer lässt sich quer kombinieren. Und verschleißt sich ein Teil, ist es einfach zu ersetzen. Wie sieht es mit aktuellen Modetrends der Saison aus? „Auf keinen Fall trägt man bauchfrei im Berufsleben“, sagt Rose. Auch trendige Kleidungsstücke mit Cut-outs und angesagte zerschlissene Hosen mit Löchern gehören nicht ins Büro und in den Laden. Elegant oder eher sportlich, viele junge Leute sind bei der Wahl der Kleidung für den Job noch unsicher. foto: © Krakenimages.com - adobe stock.com Wie Azubis im Ausbildungsbetrieb mit Stil an den Start gehen Von Lea Sibbel Achtung: Gerade am Anfang der Lehre warten erst einmal jede Menge Fettnäpfchen. Die Vorstellung „Moin, ich bin der Tobi.“ So eine Begrüßung geht gar nicht. Ein „Guten Tag“ sollte es schon sein, dann folgt der volle Name, kein Spitzname. Eine formelle Vorstellung falle vielen jungen Leuten schwer, weil sie sich dann als uralt und spießig wahrnehmen, hat Regina Schäfer beobachtet. Sie hat ein Buch über die sozialen Spielregeln für Azubis geschrieben. Nach der Begrüßung folgen am besten Sätze wie „Ich bin der neue Auszubildende in der Abteilung XY“ und „Ich habe heute meinen ersten Tag, und es freut mich, Sie kennenzulernen“. Geschafft. Im Idealfall nimmt der Chef den Neuling „an die Hand“ und führt ihn durch die Büros, um ihn vorzustellen. Der erste Auftritt Gerade am neuen Schreibtisch Platz genommen, schon klingelt das Telefon. Was nun? Schlechteste Antwort auf eine Kundenanfrage: „Ich habe keine Ahnung, ich bin neu“ – auch wenn das wahrscheinlich die ehrlichste Reaktion wäre. Besser ist der Satz: „Ich kläre das gerne für Sie.“ Und dann bloß nicht vergessen, Namen, Nummer und Anliegen zu notieren – sonst wirkt der Azubi schnell inkompetent, wenn er die Anfrage an den Chef weiterleitet. Handy-Sucht Die Finger vom eigenen Handy lassen. Arbeitszeit ist Arbeitszeit. Auf die neuesten Updates der Freunde muss der Azubi wohl oder übel bis zur nächsten Pause verzichten. Das Büroleben Wer den letzten Kaffee nimmt, muss neuen kochen, wer das fehlende Papier im Drucker bemerkt, füllt neues nach – das Einmaleins für ein harmonisches Büroleben. Schwieriger wird es beim Thema Reviere. Wenn man sich als Azubi an einen fremden Schreibtisch setzt, um dort auf den Kollegen zu warten, oder die Kaffeetasse auf einer fremden Werkbank abstellt, könne das schon zum Problem werden. Denn Kollege Platzhirsch empfindet das womöglich als Eindringen in sein Revier. Also: Besser immer vorher fragen. Lästige Jobs Kopieren, Briefe verschicken, den Friseursalon fegen. Nervige Aufgaben gibt es beim Berufseinstieg viele – immerhin kann der Azubi Anspruchsvolleres meist ja noch nicht. Falsch wäre aber, sofort darüber zu jammern. Gerade am Anfang kann man als Neuling Pluspunkte sammeln, wenn man die Augen offenhält und solche Aufgaben freiwillig übernimmt. Dauerhaft zum Laufburschen machen muss sich der Azubi aber nicht. Er kann sich zum Beispiel höflich für mehr anbieten: „Ich habe mitbekommen, dass Sie morgen eine Tür schreinern – darf ich da zuschauen?“ Die Azubi-Clique Die Versuchung ist groß, sich mit den anderen Azubis abzuschotten. Nur kann dadurch der Kontakt zu den anderen Kollegen leiden. Es ist wichtiger, sich in das Team zu integrieren, mit dem man zusammenarbeitet. Das heißt: Eine Einladung zum Mittagessen von der älteren Kollegin nicht ausschlagen, sondern annehmen. Oder in der Kantine selbst mal auf Kollegen zugehen und fragen „Darf ich mich zu Ihnen setzen?“, anstatt gleich den Azubi-Tisch anzusteuern. Kritik und Rückschläge Falls doch etwas schiefgelaufen ist, ist ein Feedback- Gespräch nach der ersten Woche eine gute Lösung. Selbst dabei lauert noch ein Fettnäpfchen: Gibt es Kritik, ist es falsch, sie gleich abzuwehren. Stattdessen gilt: einstecken, entschuldigen und für die Kritik bedanken. NBS NBN SZS AZ AZD HZ PAZ MZ DZ MST MSM PZ TZ

Freitag, 31. Januar 2020 Lehrstellen Kurier Seite 13 In der Alten- und Krankenpflege fehlen viele Fachkräfte. Foto: Peter Steffen IT-Experten sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Foto: Martin Schutt Trendberufe 2020: Hier gibt es gute Aussichten Experten von Gehalt.de sagen die gefragtesten Jobs für dieses Jahr voraus. Dafür haben sie Sucheinträge im Internet, offene Stellen, Erfahrungen aus Gesprächen mit Unternehmen und Gehaltsdaten ausgewertet. Hier ist ihr Ergebnis. Gefragter denn je sind IT-Berater und Softwareentwickler Laut Branchenverband Bitkom erreicht die Anzahl der offenen Stellen für IT- Experten erneut eine Rekordhöhe. Auch Berater werden zunehmend attraktiver, da es Unternehmen am eigenen IT-Nachwuchs mangelt. Externe IT- Experten sind damit nicht nur besonders begehrt, sondern gehören auch zu den Top-Verdienern in Deutschland. IT-Berater verdienen rund 75 200 Euro im Jahr, und Entwickler können auf 61 600 Euro kommen. Lukrative Aussichten für Elektrotechnikingenieure Während Verbrennungsmotoren immer stärker ins Abseits geraten, wird der Ruf nach Elektroingenieuren umso lauter. So will nicht nur Tesla in Brandenburg einen neuen Standort für seine Elektrofahrzeuge errichten, auch Volkswagen setzt auf die Trendtechnologie und schafft bei Audi 2000 neue Stellen. Elektroingenieure liegen bei einem Jahresgehalt von mehr als 60 000 Euro. Durchblick im Daten-Dschungel bei Data Scientists und Artists Wer große Datenmengen beherrschen will, kommt nicht ohne sie aus: Data Scientists und Data Artists. Immer mehr Unternehmen sammeln allerhand Informationen über ihre Kunden und versuchen damit, ihr Geschäft zu optimieren. Data Scientists gewinnen aus diesen Daten neue Erkenntnisse über das Kundenverhalten, während Data Artists für deren Visualisierung zuständig sind. Data Scientists verdienen rund 58 600 Euro verdienen, und Artists bekommen 48 400 Euro. Scrum Master überwachen Organisationsprozesse Scrum kommt aus dem Projektmanagement und ist eines der bekanntesten Rahmenwerke für eine sich ständig ändernde Organisationsstruktur. Es soll interdisziplinären Teams die Zusammenarbeit koordinieren. Der Scrum Master ist eine Art Teamtrainer und überwacht alle Schritte und Prozesse, damit das gewünschte Ziel möglichst ohne Verzögerung erreicht wird. Da heute viele Organisationen auf solche Arbeitsmethoden setzen, werden Scrum Master in Zukunft begehrter. Ihr Jahresgehalt liegt bei 56 100 Euro. Kranken- und Altenpfleger gesucht Fachkräfte für die Alten- und Krankenpflege werden dringend gesucht. Laut dem Pflegereport 2030 der Bertelsmann Stiftung könnten bei gleichbleibendem Trend bis zum Jahr 2030 etwa 500 000 Vollzeitkräfte fehlen. „Wer sich für einen Pflegeberuf interessiert, hat definitiv keine Schwierigkeiten bei der Jobsuche. Es muss seitens der Politik weitere Maßnahmen geben, um den Beruf attraktiver zu machen“, sagt Philip Bierbach von Gehalt.de. Altenpfleger verdienen derzeit im Jahr 32 400 Euro – Krankenpfleger kommen auf 37 900 Euro. Manager für ein besseres Image durch Nachhaltigkeit Corporate-Social-Responsibility-Manager (CSR-Manager) vereinen ökologische, soziale und ökonomische Bereiche des Unternehmens und kümmern sich um nachhaltige Strategien, die gleichzeitig das Ansehen eines Unternehmens verbessern. CSR-Manager arbeiten eng mit Marketing und Geschäftsführung zusammen. Ihr Gehalt liegt bei 45100 Euro. Anzeige Undwo bist Du?! Ingenieure Kaufleute Buchhalter IT-Spezialisten Techniker IHR LERNT MIT UNS -und geht mit uns in die Welt Du suchst nach einem für Dich passenden Ausbildungs- oder Studienplatz? Was interessiert Dich? Wosiehst DuDich infünf, zehn oder fünfzehn Jahren? Dort, wo Zukunft geschrieben und gestaltet wird? Dann bist Du bei uns genau richtig! ENERTRAG bietet Dir eine dreijährige Ausbildung oder ein dreijähriges duales Studium. Zahlreiche Möglichkeiten stehen Dir offen. Ausbildung: Wir bilden aus in technischen Berufen wie Elektroniker für Betriebstechnik, Mathematisch-Technische Softwareentwickler, IT- Systemelektroniker, IT-Kaufmann, Geomatiker, kaufmännischen Berufen im Büromanagement und Industrie sowie im Dienstleistungsbereich als Koch. Studium: Dreijähriges Dualstudium mit dem Abschluss als Bachelor inden Schwerpunkten BWL Richtung Industrie, Maschinenbau, Elektrotechnik,ITsowie Regenerative Energien. Währendder Ausbildung bzw. desStudiumsbegleiten undunterstützenwir Dich,stehenDir zurSeite und fördern Dich bis zum erfolgreichen Abschluss. Gern kannst Du im Vorfeld imRahmen eines Praktikums unser Unternehmen kennenlernen und erste Einblicke gewinnen. Wir freuen uns auf Dich! Bewerbung an: Bewerbungen@enertrag.com NBS NBN SZS AZ AZD HZ PAZ MZ DZ MST MSM PZ TZ

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