Aufrufe
vor 2 Wochen

Entdeckungstour 2019

  • Text
  • Usedom
  • Insel
  • Friedgarten
  • Uckermark
  • Prenzlau
  • Pfeil
  • Klinger
  • Claudia
  • Fischerdorf
  • Dominikanerkloster

16 uckermark Den Urwald

16 uckermark Den Urwald in der Uckermark entdecken Ob individuell oder mit Naturführer –der Buchenwald Grumsin ist einen Ausflug wert. Eine Urwaldwanderung mitten in der Uckermark? Ja, das gibt es wirklich. Und zwar im 590 Hektar großen Grumsiner Buchenwald –seit 2011 UNESCO- Weltnaturerbe – bei Angermünde. Startpunkt für die Urwald-Tour ist der Infopunkt direkt neben der Kirche Altkünkendorf. Hier informiert eine kleine Ausstellung über die biologische Vielfalt im Buchenwald Grumsin. Von Altkünkendorf aus starten drei beschilderte Wanderrouten. Sie sind mit jeweils unterschiedlich farbigen Buchenblättern gekennzeichnet und gut ausgeschildert. Man kann sich jedoch auch einer geführten Tour anschließen. Auf Schusters Rappen geht es bereits 800 Meter nach den letzten Häusern des Dorfes in den Wald. Zunächst führt der Weg leicht bergan am Rand des Welterbegebietes mitten durch ein eindrucksvoll stark ausgeprägtes Der Wanderweg führt vorbei an Waldseen und Kesselmooren. Stauchendmoränengebiet, geformt während der letzten Eiszeit. Links die Buchen in der ebenfalls geschützten Pufferzone des Welterbgebietes und rechts der unmittelbare Blick inden Welterbebuchenwald. Je weiter man fortschreitet, desto größer und imposanter werden die Buchen. Wer sich einer der geführten Wanderungen angeschlossen hat, erfährt gleich zum Beginn der Tour Wissenswertes über die Entstehung dieses Waldgebietes. Zum Beispiel, dass es einst die sehr steinigen Böden waren, die eine landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes verhinderten. Deshalb wächst in Grumsin seit mehreren 100 Jahren Laubwald. Das Besondere an diesem Wald ist: Die Buchenbestände sind nicht künstlich angepflanzt, sondern durchweg aus Naturverjüngung hervorgegangen. Und schon immer genossen diese Buchen einen besonderen Schutz. Zunächst als kurfürstliches Jagdgebiet, das das gemeine Volk nicht betreten durfte. Und auch in der DDR gehörte der Wald zu einem ausgedehnten Staatsjagdgebiet. All das hatte sein Gutes: Man nutzte den Wald forstwirtschaftlich kaum und entfernte nur selten junge Buchen, um freie Sicht auf das Wild zu bekommen. Nach 1989 blieb dann der Wald ©TMB/Steffen Lehmann sich selbst überlassen. Wie essich auf der Grenze zum Wildwuchs wandert, davon können sich Naturfreunde bei der Wanderung ein Bild machen. Weiter geht es entlang des Totalreservates, vorbei an Waldseen, Kesselmooren und dem höchsten „Berg“ der Uckermark, dem Blocksberg mit seinen 139 mü.NN. Nach dem Verlassen des Buchenwaldes passiert man den kleinen Ort Louisenhof und wechselt über Felder in den nördlich gelegenen Stadtwald. Dort nähert man sich an mehreren Stellen dem Ufer des klaren Wolletzsee,der zu einem Bade einlädt. Und dann erreicht man schon wieder Altkünkendorf und kann die riesigen Eichen am Ortseingang bewundern. Informationen und Führungen vom Nabu Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle in Angermünde,Telefon 03331/260 40. (tua) blumberger-muehle.de Wir freuen uns auf Sie! Galerien Kulturarche Kulturhistorisches Museum Stadtarchiv Stadtbibliothek KlosterCafé Veranstaltungs- und Ausstellungshighlights (Auswahl) •24. Mai, 18:30 Uhr,Friedgarten Konzert &Feuershow mit „Tango Transit“ &Anna von Thäne •08. Juni, 10 –18Uhr,Friedgarten „Das Dominikanerkloster lässt die Puppen tanzen“,Puppentheaterfestival für Jung undAlt mit Ausstellungseröffnung „Aus Kisten und Koffern – Das Leben eines Komödianten“ (09.06. -08.09.2019) •14. Juni, 21 Uhr,Friedgarten Musik zur Abendstunde •13. Juli, 20 Uhr,Friedgarten Konzert Solina &Friends „Cross over Europe“ Dominikanerkloster Prenzlau –Kulturzentrum und Museum Uckerwiek 813 ·17291 Prenzlau ·Telefon 03984/ 75 261 info@dominikanerkloster-prenzlau.de,www.dominikanerkloster-prenzlau.de Besonderer Tipp! Mai bis September 2019 20. Kultursommer im Dominikanerkloster Prenzlau Konzerte, Theater,Kabarett, Ausstellungen &Tanz •27. Juli, 19 Uhr,Friedgarten Stefan Danziger „Was machen Sie eigentlich tagsüber?“ Sommer-Stand-Up-Comedy •17. August, 18 Uhr 2. Tanz im Friedgarten Rockabilly Night mit Tanzworkshop &Buffet Tickets bis einschl. 12. August Tickets: KlosterCafé im Dominikanerkloster,Tel. 03984 /75280 Stadtinformation, Tel. 03984/ 83 39 52 oder www.reservix.de •25. August, 16 Uhr,Friedgarten Konzert „… und jedermann erwartet sich ein Fest“ •05. September,19Uhr, Kleinkunstsaal 3. PoetrySlam Prenzlau •08. September,11-17Uhr, Klostergarten, Gartenfest zumTag der offenen Gärten Uckermark •21. September,16.30 Uhr, Kulturhistorisches Museum und Friedgarten Jubiläumsveranstaltung 20 Jahre Kulturzentrum Dominikanerkloster Prenzlau mit Ausstellungseröffnung „Brandenburger Bräute -Frauenschicksale undHochzeitstraditionen in der Mark“ (22.09. -29.12.2019) Änderungen vorbehalten!

uckermark 17 Nicht nur für verregnete Tage: die NaturThermeTemplin. ©Waetzel/Naturtherme Templin Die Maria-Magdalenen-Kirche ©tua Vonalten Mauern und moderner Kunst Wer Templin kennenlernen möchte, kommt am größten Bauwerk der Stadt nicht vorbei – der historische Stadtmauer. Sie bildet einen lückenlosen Ring von 1735 Metern Länge und kann mit Toren, Türmen und Tortürmen sowie 47 Wiekhäusern. Jeder Stein erzählt hier Geschichte. Wer einige dieser Geschichten hören möchte, sollte sich einer Stadtführung anschließen, die immer dienstags um 14 Uhr und sonnabends um 10.30 Uhr in der Touristinformation starten. Die Tour führt am ältesten Gebäude der Stadt sowie am barocken Historischen Rathaus vorbei. Eine Station des Rundgangs ist die Maria-Magdalenen-Kirche.Das Bauwerk ist nicht nur von außen imposant anzuschauen. Auf der Empore der Kirche gibt es einen beeindruckenden Orgelprospekt im Stil des Rokoko aus dem Jahr 1769. 1994 wurde mit Hilfe von Spenden eine neue Schuke- Orgel geschafft. Wer seinen Besuch rechtzeitig anmeldet, kann sich gegen eine Spende vom guten Klang des Instruments überzeugen. Für die Einkehr nach der Stadtbesichtigung bietet sich eines der vielen kleinen Lokale im Stadtzentrum an. In der Altmarktpassage, unweit des Marktplatzes, lässt sich zum Beispiel französisches Flair genießen. Im Café Flammerie Templino wird leckerer Flammkuchen serviert. Kaffee aus der Himmelpforter Rösterei und selbstgebackener Kuchen machen das Angebot rund. Wer nach so viel mittelalterlicher Stadtpracht etwas Entspannung sucht, findet diese in uckermärkischen Landschaft. Templin ist umgeben von Wiesen, Wäldern und See. Zwei der interessantesten Naturräume Brandenburgs: der Naturpark Uckermärkische Seen und das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Rund 180 Seen, Fließe und Kanäle warten darauf, entdeckt zu werden, ob zum Baden, Wasserwandern, Segeln, Surfen oder sogar für einen Tauchgang. Bei einem Spaziergang entlang der Ufer des Lübbesees können Templinbesucher dann auch noch das größte Fassadenkunstwerk in Europa bewundern: Mit rund 8,5 Millionen Tonnen Farbe verwandelte vor einigen Jahren der Leipziger Künster Michael Fischer gemeinsam mit vielen Helfern die über 12.000 Quadratmeter des DDR-Baus in ein strahlendes Kunstwerk. So erstrahlt auf der Rückseite des Seehotels eine riesige Sonne. Ein übergroßer Lebensbaum umschließt den Eingangsbereich und überall am Giebel sind die markanten Fischer- Arts-Figuren zu finden. Nicht zuletzt hat Templin das perfekte Angebot für verregnete Ausflugstage anzubieten: Die NaturTherme- Templin. Das Solebad bietet auf rund 10.000 Quadratmetern Fläche eine große Badelandschaft mit bis zu 36 Grad warmem Thermalwasser. (tua) templin.de

Stadtmagazin

Stadtmagazin Juli
Stadtmagazin Juni
Stadtmagazin Mai
Stadtmagazin April
Stadtmagazin März
Stadtmagazin Februar
Stadtmagazin Januar

Nordkurier Ratgeber

Ratgeber Traumjob
Ratgeber Traumjob
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Nordkurier Ratgeber "Fahrt ins Blaue"
Ratgeber Garten Ausgabe MSP

Kompakt

Kompakt Juli/August
Kompakt Juni
Kompakt Mai
Kompakt April
Kompakt März
Kompakt Februar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt Dezember/Januar
Kompakt November
Kompakt Oktober_2016
Kompak September 2016
Kompakt Juli/August 2016
Kompakt Juni_2016
Kompakt Mai 2016

Weitere Magazine

RadTour